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Berufsbild und Ingenieurbedarf in Deutschland

Beruf mit Zukunft

Elektrotechnik-Elektronik-Informationstechnik – ohne sie läuft nichts, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir leben im Informations- und Medienzeitalter und durch Handy, Laptop, Internet, Plasmabildschirm und Spielekonsole ist uns der rasante Fortschritt in der Unterhaltungselektronik und Informationstechnologie nur zu bewusst. Nur schwer können wir uns vorstellen, dass ein Großteil der industrialisierten Welt ohne die Segnungen der Elektronikbuchstäblich still stünde. Kein Fließband einer Automobilfabrik würde laufen, kein modernes Flugzeug könnte in die Luft gehen, kein Strom käme beim Verbraucher an und kein Nachrichtensprecher würde uns allabendlich über das globale Geschehen auf dem Laufenden halten. Die Welt hätte ein Problem – ohne Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik.

Zum Glück gibt es Elektro- und Informationstechnik-Ingenieure, die als Experten für Neues in Forschung und Produktentwicklung arbeiten und den Kern unserer modernen Technologie kennen. Das Berufsspektrum ist riesengroß und vielfältig wie die Schaltkreise auf einem Mikrochip. Ob es darum geht, auf welche Art in einem Kraftwerk elektrische Energie erzeugt wird, ob diese ins Stromnetz eingespeist, gespeichert oder verteilt werden muss, oder ob die Aufgabenstellung heißt, Daten so schnell wie möglich über Satellit, Glasfaserkabel oder im firmeneigenen Netzwerk zu übertragen – der Elektroingenieur kümmert sich um Planung, Entwicklung und Projektdurchführung.

Da fast alle Lebensbereiche, Güter und Anlagen von Elektrotechnik und Elektronik durchzogen sind, gibt es kaum „klassische“ Berufsfelder.  Ausgebildeten Ingenieuren stehen Beschäftigungsmöglichkeiten in den verschiedensten Branchen offen. In erster Linie werden sie natürlich in der Elektro- und Elektronikindustrie eingesetzt, die sowohl vom Umsatz als auch von der Beschäftigtenzahl zu den größten Branchen Deutschlands zählt. Nachrichten- und Kommunikationstechnik sowie die Energietechnik rangieren direkt dahinter und motivieren die Ingenieure durch die rasanten Entwicklungen in den Sektoren der mobilen Kommunikation, Multimedia und erneuerbare Energien zu immer neuen Lösungen. Dahinter reihen sich dann noch viele Spezialgebiete aus der Informationstechnik, der Mikroelektronik, Nanotechnik und der Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik.

Zudem erfordern die komplexen Aufgaben viele Kooperationen mit anderen Ingenieur-Tätigkeitsfeldern in denen die Elektrotechnik als Schlüsseltechnologie gilt – Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und Medizintechnik. Da sich schon im Studium die Bereiche Elektro- und Informationstechnik immer weiter verzahnen, ist auch ein Einstieg in die IT-Branche gut möglich. Und das bei ohnehin hervorragenden Arbeitsmarkt-Prognosen.

(Quelle: entnommen aus: http://www.think-ing.de/index.php?node=481)

Haben auch Sie die Begeisterung und den Willen, die technische Welt von morgen mit zu gestalten?

Dann sollten Sie sich für das Studium der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik an der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg entscheiden!

Lassen Sie sich von der Vielfalt der Technik faszinieren!

Mögliche Einsatzfelder

Ingenieurinnen und Ingenieuren der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (EEI) eröffnet sich ein attraktives und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit sehr guten Zukunfts- und Berufsaussichten. Ingenieure der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik sind aus dem heutigen Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Ob in der Forschung, in der Entwicklung oder in leitenden Positionen – als Absolvent der EEI an unserer Universität stehen Ihnen alle Wege offen. Nachfolgende Grafik zeigt, für welche Bereiche bzw. Aufgaben Ingenieure überwiegend gesucht werden:

Gesuchte Elektroingenieure nach Branchen

Nachfolgend sehen Sie, welche Branche zu welchen Anteilen Ingenieure sucht.

Jahresbruttogehalt – Studiengänge im Vergleich

Zum Abschluss des Studiums stellt sich für viele Absolventen die Frage nach dem Einstiegsgehalt. Nachfolgende Grafik zeigt Ihnen die durchschnitllichen Jahres-Einstiegsgehälter von Absolventen unterschiedlicher Studiengänge (Quelle: FAZ, Gehaltsatlas 2015):

Ingenieure und Informatiker stehen in den unterschiedlichsten Statistiken und Gehaltstabellen immer ganz weit oben.

Jahresbruttogehalt – Bundesländer im Vergleich

In der nachflogenden Grafik sehen Sie die Einstiegsgehälter speziell von Elektrotechnik-Ingenieuren nach Bundesländern gegliedert (Quelle: www.gehalt.de):

Weitere interessante Informationen erhalten Sie auch unter folgendem Link:

http://www.think-ing.de/

Bei der Wahl des perfekten Studienganges spielen neben den persönlichen Interessen natürlich auch Zukunftsfragen eine Rolle:
  • Werde ich später schnell und unkompliziert einen Job finden können?
  • In welchem Bereich werde ich später arbeiten?
  • Ist bei Unternehmen der BA-Abschluss genauso beliebt wie der MA-Abschluss?
  • Und was werde ich eigentlich verdienen?

All dies sind berechtigte Fragen. Nachfolgend zeigen wir einige Graphiken, die den Ingenieurbedarf in Deutschland näher erläutern.

Sehen wir uns zunächst eine allgemeine Studie aus dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln etwas näher an:

 

Sie sehen: die Zahl der offenen Stellen übertraf die Zahl arbeitsloser Ingenieure stets. Dies zeigt sich auch an der folgenden Graphik, die die Nachfrage der Wirtschaft nach Ingenieuren aus dem Bereich Elektro- und Energietechnik illustriert:

 

Wie Sie sehen: Ingenieure, besonders aus dem Bereich Elektro- und Energietechnik, sind hoch begehrt. Zu erklären ist diese generelle Ingenieurlücke zum einen durch eine strukturwandelbedingte Zusatznachfrage nach Ingenieuren bzw. technisch hochqualifizierten Mitarbeitern. Zum anderen kann auch als Ursache der demografische Wandel der deutschen Bevölkerung in Betracht gezogen werden.

Die Elektro- und Informationstechnik eröffnete also schon immer exzellente Perspektiven und attraktive Tätigkeitsfelder für Studierende und Berufsstarter. Dies gilt auch für die Zukunft, wie die folgenden Prognosen und Diagramme verdeutlichen:

 

So wurde für die nächsten fünf Jahre quer durch die Branchen ein steigender Bedarf an Ingenieuren prognostiziert. Ingenieure gehören somit zu den begehrtesten Absolventen. Eine Umfrage unter fast 300 Unternehmen ergab über 4000 freie Stellen, die sich an die Berufsgruppe der Ingenieure richteten:

 

Die Umfrage zeigte besonders zwei Bereiche, die übermäßig viel Bedarf an Absolvent(inn)en der Ingenieurs-Studiengänge meldeten: der Bereich „Automotive“ (88%) und der Bereich „Dienstleistungen“ (44%).

Dabei zeigt sich ebenfalls: Unternehmen suchen v.a. fachlich sehr gut ausgebildete Absolventinnen und Absolventen. 94% der Firmen bevorzugen einen Masterabschluss.